Dies ist für die Frauen

Dies ist für die Frauen, denen es scheissegal ist,
was andere sagen oder denken.

Für die Frauen, die die Ersten sind und sich zuerst nackt ausziehen,
mit dem Mond heulen und ins Meer springen.

Die Frauen, die verrückt sind, spät aufbleiben,
und Sex haben, wie sie es beabsichtigen.

Die Frauen, die wissen, dass sie keine Schlampen sind,
nur weil sie Sex genießen, sondern Menschen mit einem gesunden sexuellen Appetit.
Die Frauen, die sich fragen, was sie im Bett brauchen.

Das hier ist für die Frauen, die unerbittliche Freude suchen.
Jene, die mit ihrer ganzen Seele lachen können.

Die Frauen, die zu Fremden sprechen,
weil sie keine Furcht in ihrem Herzen haben.

Diejenigen, die ein „Nacht-Make-up“ am Morgen tragen
oder keine Wimperntusche besitzen.

Das ist für die Frauen, die ihren Wert kennen, die ihre Füße in die Erde pflanzen und laut in ihrem Glanz brüllen.

Die Frauen, die keine Angst davor haben einem Mann zu sagen,
dass sie weiterziehen, wenn er ihr Herz nicht ehrt.

Dies ist für die Frauen, die sich mit
Kampfstiefel und Rüschenrock wiegen.

Die Frauen, die jene Menschen halten, welche schikaniert,
belästigt oder mit heftigen Rechenschaften Unrecht getan wurde.

Die Frauen, die geschlechtsspezifischen Normen und falschen Einschränkungen
den ‚Vogel’ zeigen und ohne Limit leben.

Das hier ist für Frauen, die Kaffee um Mitternacht
und Wein am Morgen trinken und es wagen Fragen zu stellen.

Für die Frauen, die Männern Türen öffnen und überzeugt davon sind.
Diejenigen, die ein „Nein“ benutzen, um in ihren eigenen Diensten zu stehen.

Für jene, denen es völlig egal ist, ob sie der Welt gefallen oder nicht.
Für die Superheldinnen – die alleinerziehenden Mütter, die drei Jobs haben,
um es alleine zu schaffen.
Ich ehre euer belastbares, mutiges, kraftvolles Selbst.

Dies hier ist für die Frauen, die all das hinwerfen, was sie lieben,
und keine Zeit verschwenden, um öffentlichen Druck zu folgen,
nur um hinter einem weißen Lattenzaun existieren zu können.

Das hier ist für die Frauen, die wild, unausgewogen und heftig
ihr Leben in der Unklarheit der Zeit kreieren.

Die Frauen, die wissen, wie beschäftigt man sein kann und die wissen,
wie man seine Füße in die Erde pflanzt, um geerdet zu bleiben.

Das sind die Frauen, die ich um mich haben will!

ein gastbeitrag von Janet Beyer

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Es reicht … ich fordere eine echte Kontrollinstanz für Jugendämter

innerwelt

Mittlerweile ist viel Zeit vergangen. Wir waren fast eineinhalb Jahre vor Gericht, wegen etwas, dass eigentlich selbstverständlich sein sollte. Darüber möchte ich heute berichten. Denn die Schonfrist ist vorbei. Mein Stillschweigen nicht mehr notwendig, um der anderen Seite nicht noch mehr Informationen zuzuspielen, als gut für uns wäre.
Wir haben verloren, vielmehr mein Sohn, weil …

Es gibt keine Kontrollinstanz inhaltlicher Form für die Entscheidung des Jugendamtes

Etwas, dass wir schmerzlich nach so langer Zeit erfahren mussten. Auch das Landesjugendamt hat nur eine beratende Funktion, kann aber einen Entscheid nicht aufheben. Kann das rechtens sein?
Ja, man kann klagen. Vor dem Verwaltungsgericht. Aber dort wird nur der Verwaltungsakt an sich geprüft. Eineinhalb Jahre lang, haben wir Bericht um Bericht geschrieben. Ärzte konsultiert, Berichte eingefordert und alles um uns herum kirre gemacht. Und dann war alles umsonst. Gegen Amtsaussagen und Amtswillkür kann nicht geklagt werden. Es wäre völlig egal…

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Follower oder verfolgt fühlen?

ja, ist ne weile her, das ich was geschrieben habe, war ein stressiges jahr für mich, und eigentlich wollte ich ja noch die reha von meinem ersten ersatzteil verbloggen
jetzt hat mich aber ein neuer follower neugierig gemacht, jemand der mir urplötzlich folgt, nachdem ich seit januar nicht mehr geschrieben hatte

wenn man so die ereignisse der letzen tage in der community verfolgt, ja, ich meine die wellen um den „elternschule“ film, macht einen das schon sehr nachdenklich, da wird ein bloggender kinderarzt auf einmal mit einer Unterlassungsverdingsda bedroht, da wird auf der gegenseite von „hysterischen frauen“ und „gezielte Hetzkampagne“ gesprochen

und ich erinner mich mit unbehagen an die tage, an denen wir das erste mal von MMS ht lasen, oder die ersten ABA videos gesehen haben…

naja lieber neuer follower, vielleicht bist du ja so nett und klärst mich auf, was dich auf mein nähkästchen gebracht hat

wenn du zu viel spürst

Weißt du, wenn du zu viel spürst und die Grenzen zwischen dir und der Welt einfach zerfließen, dann ist es wichtig mit dir alleine zu sein.

Finde einen Raum, der nur dich umhüllt, der nur dich sanft geborgen daran erinnert, wer du bist – tief in dir.

Weißt du, wenn du Tränen weinst, die eigentlich nicht deine sind, wenn du eine Traurigkeit spürst, die nicht aus dir heraus, sondern in dich hinein geflossen ist, dann ist es wichtig aufzutauchen und Luft zu holen – weit über den Wellen des Ozeans, weit über den Wolken des Seins, damit du wieder Klarheit atmen kannst. So blau wie der Himmel, so rein wie ein Bergsee im Abendlicht.

Gefährlich allein ist der Vergleich.
Du bist nicht so wie „die anderen“.

Ja, du spürst intensiver, du fühlst mehr, du bist empfänglicher für all die vielen Nuancen und Zwischentöne des Lebens.
Deshalb bist du schneller erschöpft.

Sei nicht so hart zu dir selbst. Du bist wundervoll.

Weißt du, du bist ein Geschenk für die Welt, aber nur wenn du dich nicht von der Welt verschlingen lässt, wenn du bei dir bist, wenn du Freiheit atmest.

Erlaube dir so sein zu dürfen wie du bist, dann brauchst du nicht mehr um Erlaubnis betteln.

Erlaube dir, in deinem eigenen Tempo, zu gehen.

Erlaube dir du zu sein, mit allem was dich ausmacht, mit allem was du bist, mit allem was du brauchst, um dich zu spüren.

ein gastbeitrag von Janet B.

Offener Brief an Herrn Hüppe CDU/CSU

innerwelt

Sehr geehrter Herr Hüppe,

auf Facebook hatte ich die Diskussion über das „Fachgespräch der AG Gesundheit der CDU/CSU Bundestagsfraktion zum Thema *Autismusversorgung stärken*“ mitbekommen.
Dort hatten sie dazu aufgerufen, Ihnen Alternativen zur ABA/AVT Therapie zuzusenden.

Zunächst begrüße ich die Möglichkeit, diesbezüglich schriftlich mit Ihnen in Kontakt treten zu können, da mir als Autistin direkte Kommunikation schwer fällt. Die schriftliche Kommunikation wird daher von vielen AutistInnen bevorzugt und da liegt nachweislich eine unsere Stärken. Nur wenige können, mit gewissen Einschränkungen, mehr leisten. Soweit ich weiß, hatte ein Mitstreiter von mir auch seine Gesprächsbereitschaft signalisiert, wurde aber wieder ausgeladen. Schade, denn er hätte sehr viel zu diesem Thema aussagen können.

Bevor ich jedoch Ihrer Bitte nachkomme, möchte ich Ihnen kurz erklären, warum die Gemüter mancher AutistInnen speziell zu diesem Thema so hochkochen.
Das ist notwendig, damit Sie auch alles weitere verstehen können.

Auch ich kenne das Programm das speziell Autismus…

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